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1998 ist das Geburtsjahr von Blutengel. Gegründet wurde die Band von Multitalent Chris Pohl, der für den typischen Blutengel-Sound sowohl männliche als auch weibliche Vocals heranzieht und so harmonische, elektronische Klanglandschaften ausgestaltet.
Anfang des Jahres 1999 wurde das erste Album „Child of Glass“ veröffentlicht, das die Clubs mit den Stimmen von Kati Roloff und Nina Bendigkeit im Sturm eroberte. Nach ihrem ersten Release ruhte die Arbeit an Blutengel für zwei Jahre.
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Schließlich wurde 2001 das zweite, von allen Fans heiß ersehnte Album „Seelenschmerz“ veröffentlicht. Im selben Jahr verließ Sängerin Nina die Band und wurde durch Gini Martin ersetzt.
Nach nur drei Konzerten und der Veröffentlichung der Single „Black Roses“ machte die Band weitere Umbesetzungen durch. Nach einem ausverkauften Konzert im Casino, Berlin, wurde Constance Rudert, die bereits bei „Black Roses“ mitwirkte, als festes Bandmitglied in das Line-Up aufgenommen. Kati und Gini verließen die Band, um an ihrem eigenen Projekt, Tristesse De La Lune, zu arbeiten. Als zweite weibliche Stimme wurde unterdessen Eva Poelzig engagiert. Mit diesem nun komplett gewandelten Line-Up wurde 2002 „Angel Dust“ veröffentlicht und eine Tour durch die Schweiz, die Niederlanden und Deutschland absolviert. Die Kritiker begeisternd, schaffte es „Angel Dust“ gar in die deutschen Top 100 Album Charts.
Im Anschluss spielten Blutengel auf den verschiedensten Festivals (Wave-Gotik-Treffen, Woodstage Festival, M’era Luna Festival, Dark Storm Festival u.v.m.) und veröffentlichten 2003 die Single „Forever“. Im Jahre 2004 eroberten Blutengel mit „Demon Kiss“ ein weiteres Mal die deutschen Top 100. Auf ihrer groß angelegten 2005er Tour durch Nordamerika, Mexiko und England, bei der sie auch zwei Konzerte in ihrem Heimatland gaben, wurden Blutengel von einem Kamerateam begleitet. Ausgewählte Szenen aus dem so gewonnenen Material wurden auf der ersten Live-DVD der Band, „Live Lines“, zusammengestellt.
Kurz nach „Lives Lines“ waren Blutengel musikalisch mit einer weiteren Veröffentlichung namens „The Oxidising Angel“ zurück. Ein besonderes Highlight darauf ist der Track „Cry Little Sister“, eine Hommage an den kultigen 80er-Vampir-Streifen ‚The Lost Boys’.
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